Junior-Depot-Vergleich 2026, bestes Depot fürs Kind
Ein Kind verändert vieles, auch den Blick auf Geld. Plötzlich geht es nicht mehr nur um den nächsten Urlaub, sondern um Chancen in zehn, fünfzehn oder achtzehn Jahren. Genau da wird ein Junior-Depot spannend. Mit einem Kinderdepot kannst du Geldgeschenke, monatliche Sparraten oder einen Startbetrag langfristig investieren, idealerweise breit gestreut und einfach. Trotzdem fühlt sich die Auswahl oft unnötig kompliziert an. Viele Anbieter werben laut mit 0 Euro, andere locken mit riesiger ETF Auswahl, und dann sind da noch Fragen wie Steuern, BAföG und was eigentlich passiert, wenn dein Kind volljährig wird. Dieser Junior-Depot-Vergleich für 2026 hilft dir, die Entscheidung klar zu treffen. Du bekommst ein System, mit dem du Anbieter fair bewertest, typische Stolpersteine vermeidest und einen Plan baust, der wirklich zu deiner Familie passt. Ohne Fachchinesisch, ohne Druck, und ohne Rechtsberatung. Du gehst nach dem Lesen nicht nur mit einem Favoriten raus, sondern mit dem Gefühl, die Sache im Griff zu haben.
Die wichtigsten Punkte
Wenn du beim Junior-Depot-Vergleich nur ein paar Minuten hast, nimm das hier als Leitplanke. Viele Vergleichsseiten starten bei Gebühren, ich starte bei deinem Alltag. Denn das beste Junior-Depot ist nicht das günstigste auf dem Papier, sondern das, das du über Jahre wirklich nutzt, ohne ständig nachzujustieren.
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Ein Junior-Depot gehört deinem Kind, das ist der größte Unterschied zum Sparen im eigenen Depot.
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Achte zuerst auf Alltagstauglichkeit, dann auf Feinheiten wie Aktions ETFs, sonst bricht der Sparplan irgendwann weg.
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Für die meisten Familien zählt ein günstiger ETF Sparplan mehr als die letzte Nachkommastelle bei Ordergebühren.
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Plane die Volljährigkeit früh mit, ab 18 kann dein Kind grundsätzlich selbst entscheiden.
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Steuerlich kann ein Kinderdepot Vorteile haben, weil Kinder eigene Freibeträge nutzen können.
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Cash auf dem Verrechnungskonto ist anders abgesichert als Wertpapiere, Einlagensicherung ist ein eigenes Thema.
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Wenn später BAföG relevant wird, kann Vermögen eine Rolle spielen, das ist nicht heute dringend, aber es gehört in deinen Plan.
Wenn du danach tiefer einsteigen willst, super. Ab hier bauen wir Schritt für Schritt die Entscheidung auf, so dass du am Ende genau weißt, welches Set up zu euch passt, und warum.
Was ein Junior-Depot ist, und wann es sich lohnt
Ein Junior-Depot, oft auch Kinderdepot genannt, ist ein Wertpapierdepot auf den Namen eines minderjährigen Kindes. Das klingt erstmal nach einem Detail, ist aber in der Praxis der Kern des Ganzen. Denn damit gehört das Vermögen rechtlich dem Kind. Du als Elternteil verwaltest es in der Regel, du richtest Sparpläne ein, wählst ETFs aus und kümmerst dich um Unterlagen. Aber das Geld ist nicht einfach nur gedanklich fürs Kind reserviert, es ist tatsächlich sein oder ihr Vermögen. Genau deshalb taucht dieses Thema in fast jedem Junior-Depot-Vergleich ganz oben auf, und genau deshalb solltest du dir diese Entscheidung bewusst machen.
Der Vergleich zum Depot der Eltern ist simpel. Wenn du im eigenen Depot fürs Kind sparst, bleibt das Geld deins. Das ist flexibel, und manchmal auch psychologisch beruhigend, weil du die Kontrolle behältst. Beim Junior-Depot bekommst du dafür andere Vorteile. Steuerlich können Kinder eigene Freibeträge nutzen, und du trennst das Geld sauber von deinem Vermögen. Viele Ratgeber zeigen auch, dass bei typischen Sparraten Gewinne oft erst spät so groß werden, dass Steuern überhaupt ein echtes Thema werden. Das beruhigt, weil es den Druck rausnimmt, alles sofort perfekt machen zu müssen.
Wann lohnt sich das Ganze besonders? Immer dann, wenn du wirklich langfristig denkst, also viele Jahre Zeit hast, und wenn es realistisch ist, dass regelmäßig Geld reinkommt, zum Beispiel über einen ETF Sparplan für Kinder oder über wiederkehrende Geldgeschenke. Ein Junior-Depot ist außerdem super, wenn in der Familie öfter größere Summen verschenkt werden, weil du das Geld nicht auf zig Konten verteilst, sondern strukturiert investierst. Wenn du dagegen nur ein kleines Polster für die nächsten zwei, drei Jahre aufbauen willst, ist ein Depot oft zu viel, dann kann ein simples Sparkonto für den Übergang besser passen.
Mini Fall, der in vielen Ratgebern so ähnlich vorkommt: Du startest mit 100 Euro im Monat, investierst breit gestreut, und lässt das Ganze über viele Jahre laufen. Oft wird dafür mit einem gleichbleibenden Wertzuwachs von rund fünf Prozent pro Jahr gerechnet, nach 15 Jahren kann da bereits eine mittlere fünfstellige Summe stehen. Wichtig ist nicht die exakte Zahl, sondern die Logik: Zeit schlägt Timing, und ein einfacher Plan schlägt Perfektion. Eine Perspektive, die in vielen Vergleichsartikeln zu kurz kommt: Der größte Renditebooster ist nicht der perfekte Anbieter, sondern die Wahrscheinlichkeit, dass du den Plan wirklich durchziehst. Und die steigt, wenn das Setup simpel ist, und wenn du dich beim ersten Stressmonat nicht fragst, ob du gerade den falschen Broker gewählt hast.
So bewertest du Anbieter im Junior-Depot-Vergleich
Ein guter Junior-Depot-Vergleich fühlt sich an wie ein Kompass, nicht wie ein Preisschild. Klar, Kosten sind wichtig. Aber du willst am Ende ein Depot, das du problemlos eröffnen kannst, das Sparpläne sauber ausführt, und das dich nicht mit Papierkram nervt, sobald Oma wieder Geld zum Geburtstag überweist.
Startpunkt ist fast immer der gleiche: Was kostet dich das Depot im Alltag? Manche Anbieter werben mit kostenloser Depotführung, andere koppeln sie an Bedingungen, zum Beispiel eine aktive Sparplanausführung. Genau hier passieren die typischen Überraschungen. Ein Depot kann auf dem Papier kostenlos sein, und trotzdem teuer wirken, wenn jede Einmalanlage eine Ordergebühr auslöst oder wenn der Sparplan prozentual bepreist wird. Gleichzeitig kann ein Anbieter mit kleinen Gebühren trotzdem insgesamt fair sein, wenn Prozesse schnell sind und Sparpläne zuverlässig laufen. Das ist ein wichtiger Punkt beim Thema Depot für Minderjährige Kosten: Schau nicht nur auf eine Zahl, sondern auf das Gesamtbild.
Der zweite Punkt ist die ETF Sparplan Auswahl. Du brauchst nicht tausende Produkte. Du brauchst eine solide Auswahl an breit gestreuten ETFs, idealerweise mit niedrigen laufenden Kosten und einer Sparplanfähigkeit, die zu deiner Sparrate passt. Achte auf Mindestbeträge, auf Ausführungstermine, und darauf, ob Einmalanlagen genauso gut funktionieren wie monatliche Raten. Wenn du oft Geldgeschenke investieren willst, sind günstige Einmalorders plötzlich wichtiger als bei einem reinen Sparplan Setup. Das ist ein Detail, das in vielen Vergleichen untergeht, weil Tabellen meist nur Sparplan Spalten haben, aber kaum echte Szenarien abbilden.
Drittens kommt die Bedienung. Klingt weich, ist aber hart. Ein Depot, das du in fünf Minuten verstehst, wird eher durchgehalten als eins, das dich jedes Mal ausloggt oder bei jeder Änderung ein Formular verlangt. Und genau da lohnt ein Blick auf Prozesse: Wie schnell kannst du einen Freistellungsauftrag setzen, wie transparent sind Abrechnungen, wie leicht findest du Dokumente wieder. Wenn du die App jeden Monat kurz öffnest und sofort alles siehst, ist das echte Qualität.
Zum Thema Sicherheit noch eine klare Einordnung: Cash auf dem Verrechnungskonto fällt typischerweise unter Einlagensicherung, Wertpapiere sind davon getrennt zu betrachten. Heißt praktisch: Das Geld, das investiert ist, ist nicht einfach nur ein Kontostand, sondern ein Bestand an Wertpapieren. Ein seltener Blickwinkel, der in Vergleichsartikeln oft fehlt: Die größte Sicherheitsfrage ist selten die Bank, sondern euer Verhalten. Wenn ihr in einer schlechten Börsenphase panisch verkauft, war der beste Broker der Welt keine Hilfe. Deshalb zählt auch hier, Bedienung und Transparenz sind nicht nur Komfort, sie sind Risikomanagement.
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