Altersvorsorgedepot: Dein Guide für 2027

NP
Nell Pigot
Stand: 18.05.2026Lesezeit: 11 Min.

Wirst du im Alter genug Geld haben? Diese Frage stellen sich Millionen Menschen in Deutschland und die Antwort ist oft unbequem. Die gesetzliche Rente allein reicht für die meisten nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Gleichzeitig gilt die private Altersvorsorge, vor allem die Riester-Rente, seit Jahren als zu kompliziert, zu teuer und zu wenig transparent. Die gute Nachricht: Der Staat hat die Kritik gehört und reagiert. Der Bundestag hat das Altersvorsorge-Reformgesetz am 27. März 2026 beschlossen; der Bundesrat hat am 8. Mai 2026 zugestimmt. Nach aktuellem Stand können neue Altersvorsorgeprodukte ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden.

Was steckt hinter diesem neuen Produkt? Für wen lohnt es sich? Wie hoch ist die staatliche Förderung, und was passiert, wenn du bereits einen Riester-Vertrag hast? Dieser Ratgeber beantwortet all deine Fragen und genau das, was du wirklich wissen musst.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die Inhalte basieren auf dem aktuellen Gesetzgebungsstand vom Mai 2026 und können sich ändern. Individuelle Umstände können das Ergebnis erheblich beeinflussen – eine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Inhalte getroffen werden, wird nicht übernommen.

Was ist das Altersvorsorgedepot überhaupt?

Das Altersvorsorgedepot ist ein neues, staatlich gefördertes Wertpapierdepot für deine private Altersvorsorge. Im Kern funktioniert es ähnlich wie ein normaler ETF-Sparplan: Du zahlst regelmäßig Geld ein, das in Wertpapiere – vor allem Fonds und ETFs – investiert wird. Der entscheidende Unterschied zu einem gewöhnlichen Depot bei einer Bank oder einem Neobroker ist jedoch die staatliche Unterstützung. Für jeden Euro, den du einzahlst, schießt der Staat einen Zuschuss obendrauf. Dazu kommen steuerliche Vorteile, die dein Kapital über Jahrzehnte hinweg erheblich schneller wachsen lassen können.

Das Altersvorsorgedepot ist kein Versicherungsprodukt im klassischen Sinne. Es gibt keine verpflichtende Beitragsgarantie, wie sie bei der Riester-Rente noch Pflicht war. Das bedeutet: Dein Geld kann vollständig in renditestarke Anlagen wie weltweit gestreute Aktien-ETFs fließen. Das erhöht zwar das kurzfristige Schwankungsrisiko, bietet aber langfristig deutlich höhere Ertragschancen, eine Lehre aus Jahrzehnten Kapitalmarktgeschichte. Wer mehr Sicherheit bevorzugt, kann auch Garantieprodukte wählen, bei denen je nach Vereinbarung zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens 80 oder 100 Prozent der eingezahlten Beiträge für Rente oder Auszahlungsplan zur Verfügung stehen.

Das staatlich geförderte ETF-Depot für die Altersvorsorge ist dabei kein Novum in Europa. In Frankreich nutzen bereits rund zehn Millionen Menschen ein ähnliches Produkt, den sogenannten PER (Plan d'Épargne Retraite). Auch der 401(k)-Plan in den USA zeigt, dass kapitalmarktbasierte, staatlich unterstützte Altersvorsorge funktioniert und langfristig echten Wohlstand schafft. Deutschland zieht jetzt nach.

Die Geschichte dahinter: Vom Riester-Frust zur Rentenreform

Um zu verstehen, warum das Altersvorsorgedepot so wichtig ist, lohnt ein kurzer Blick zurück. Die Riester-Rente wurde 2002 eingeführt, um die Lücken der gesetzlichen Rente zu schließen. Das Konzept war gut gemeint, doch die Umsetzung scheiterte an zu hohen Kosten, starren Garantiepflichten und einer Förderlogik, die kaum jemand wirklich durchschaute. Das Ergebnis: Von einst 16 Millionen Riester-Verträgen wurde mittlerweile mehr als jeder vierte gekündigt oder stillgelegt. Viele Sparer zahlten jahrelang in Produkte ein, ohne die volle Förderung zu erhalten – oft, ohne es zu wissen.

Die Idee einer Reform der privaten Altersvorsorge war politisch lange umstritten. Die FDP legte im September 2024 einen ersten Entwurf vor, doch nach dem Bruch der Ampel-Koalition im November 2024 geriet das Vorhaben zunächst ins Stocken. Die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD griff das Thema auf. Das Bundeskabinett beschloss im Dezember 2025 einen Gesetzentwurf zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge. Nach weiteren Verbesserungen, darunter eine deutlich erhöhte Förderung, stimmte der Deutsche Bundestag am 27. März 2026 zu. Der Bundesrat stimmte dem Gesetz am 8. Mai 2026 zu.

Die Reform ist damit parlamentarisch beschlossen. Neue Altersvorsorgeprodukte können nach den offiziellen Informationen ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden; Voraussetzung ist, dass das jeweilige Produkt zertifiziert ist und den Fördervorgaben entspricht.

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Wer darf das Altersvorsorgedepot nutzen?

Der förderberechtigte Personenkreis

Grundsätzlich kann jeder Erwachsene, der noch nicht vollständig in Rente ist, ein Altersvorsorgedepot eröffnen. Die staatliche Förderung ist jedoch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Förderberechtigt sind alle Pflichtversicherten der gesetzlichen Rentenversicherung, also Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sowie Beamtinnen und Beamte.

Eine der bedeutendsten Neuerungen gegenüber Riester betrifft Selbstständige: Ab 2027 sind erstmals auch Personen mit Einkünften aus Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit förderberechtigt – also Freelancer, Unternehmerinnen und Freiberufler, die bisher von der staatlichen Förderung ausgeschlossen waren. Auch Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungswerke, wie zum Beispiel über ein Versorgungswerk pflichtversicherte Ärztinnen und Ärzte, können ab 2027 zum ersten Mal von einer steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge profitieren. Das ist ein echter Quantensprung: Millionen von Menschen, die bisher komplett leer ausgingen, erhalten nun Zugang zur staatlichen Förderung.

Mindest- und Höchstbeträge

Damit du überhaupt Anspruch auf Förderung hast, musst du mindestens 120 Euro pro Jahr, also 10 Euro monatlich, in dein Depot einzahlen. Der jährliche Betrag, für den staatliche Zulagen gewährt werden, ist auf 1.800 Euro begrenzt. Pro Vertrag ist eine maximale Einzahlung von 6.840 Euro jährlich möglich, aber für alles über 1.800 Euro gibt es keine zusätzlichen Zulagen, nur den Vorteil der Steuerstundung in der Ansparphase.


So funktioniert die staatliche Förderung

Die beitragsproportionale Grundzulage

Das Herzstück des neuen Systems ist die beitragsproportionale Zulage. Anstatt wie bei Riester eine pauschale Förderung zu gewähren, staffelt der Staat die Unterstützung jetzt direkt nach deiner Einzahlung. Das Prinzip ist einfach und gerechter als das alte Modell:

  • Für die ersten 360 Euro, die du pro Jahr einzahlst, erhältst du 50 Cent vom Staat pro Euro – das ergibt eine maximale Förderung von 180 Euro auf diesen Betrag.
  • Für weitere Einzahlungen von 361 bis 1.800 Euro pro Jahr gibt es 25 Cent pro eingezahltem Euro, also bis zu 360 Euro zusätzlich.

Insgesamt ergibt sich damit für unmittelbar Förderberechtigte eine maximale Grundzulage von 540 Euro pro Jahr. Das ist mehr als das Dreifache der bisherigen Riester-Grundzulage von 175 Euro. Und das Beste: Die volle Förderung ist bereits bei einem Jahresbeitrag von 1.800 Euro erreichbar, ohne komplizierte einkommensabhängige Mindestbeiträge.

Kinderzulage: Familien profitieren besonders

Wer Kinder hat, wird besonders stark belohnt. Für jedes kindergeldberechtigte Kind erhältst du pro Jahr bis zu 300 Euro Kinderzulage und das bereits ab einem monatlichen Eigenbeitrag von nur 25 Euro. Innerhalb bestimmter Fördergrenzen beteiligt sich der Staat also direkt an deinen Einzahlungen.

Ein konkretes Beispiel: Wer zwei Kinder hat und monatlich mindestens 25 Euro einzahlt, erhält 600 Euro Kinderzulage pro Jahr, zusätzlich zur Grundzulage. Das ergibt für eine vierköpfige Familie eine potenzielle Gesamtförderung, die erheblich über der bisherigen Riester-Förderung liegt.

Der Berufseinsteiger-Bonus für Junge

Wer vor seinem 25. Geburtstag einen Altersvorsorgevertrag abschließt, bekommt einmalig 200 Euro Berufseinsteigerbonus. Das ist ein cleveres Signal: Der Staat möchte junge Menschen frühzeitig ans private Vorsorgesparen heranführen. Und das macht finanziell absolut Sinn, wer früh anfängt, profitiert jahrzehntelang vom Zinseszinseffekt.


Steuerliche Vorteile: Das steckt dahinter

Steuerfreiheit in der Ansparphase

Einer der wichtigsten Unterschiede zum normalen ETF-Depot ist die steuerliche Behandlung in der Ansparphase. Auf Erträge, Dividenden und Kursgewinne im Altersvorsorgedepot fällt weder Abgeltungssteuer noch Vorabpauschale an. Dein Kapital wächst also vollständig ungeschmälert – der Zinseszinseffekt kann sein volles Potenzial entfalten. Auch Umschichtungen innerhalb des Depots sind steuerfrei möglich, was dir maximale Flexibilität bei der Anpassung deiner Anlagestrategie gibt.

Die Günstigerprüfung: Besonders für Gutverdiener interessant

Wer seine Beiträge in der Steuererklärung geltend macht, profitiert zusätzlich. Das Finanzamt führt automatisch eine Günstigerprüfung durch: Es prüft, ob der direkte Erhalt der Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für dich finanziell vorteilhafter ist. Als Sonderausgaben kannst du deine Eigenbeiträge plus den Zulagenanspruch geltend machen, bei einer Einzahlung von 1.800 Euro und der maximalen Grundzulage von 540 Euro also insgesamt 2.340 Euro.

Liegt dein Grenzsteuersatz bei 42 Prozent, ergibt sich aus diesem Betrag eine Steuerersparnis von knapp 1.000 Euro, deutlich mehr als die direkten Zulagen allein. Für Personen mit mittlerem Einkommen ist die Zulage oft günstiger; für Gutverdiener hingegen lohnt sich der Sonderausgabenabzug in der Regel mehr. Das Finanzamt wählt automatisch die günstigere Variante.

Nachgelagerte Besteuerung in der Rentenphase

Alles hat seinen Preis: In der Auszahlungsphase musst du deine Entnahmen als sonstige Einkünfte voll versteuern, mit deinem persönlichen Steuersatz. Da dieser im Ruhestand in der Regel deutlich niedriger ist als während des Erwerbslebens, entsteht unterm Strich ein klarer Steuervorteil. Das Prinzip heißt nachgelagerte Besteuerung und ist bei der Riester-Rente und der Basisrente bereits gängig.

In was kannst du im Altersvorsorgedepot investieren?

Das Altersvorsorgedepot ist kein Freifahrtschein für jede Art von Wertpapieranlage. Zugelassen sind ETFs, breit gestreute Fonds und Anleihen, also genau die Instrumente, die langfristig für soliden Vermögensaufbau stehen. Ausgeschlossen sind Einzelaktien, Zertifikate und Kryptowährungen. Das schützt vor übermäßig spekulativen Entscheidungen und stellt sicher, dass das Depot seinem Zweck – der Altersvorsorge – gerecht wird.

Für Sparerinnen und Sparer, die keine eigene Anlageentscheidung treffen wollen, wird es ein Standardprodukt geben. Jeder Anbieter ist gesetzlich verpflichtet, dieses kostengünstige Basisprodukt anzubieten. Die Effektivkosten sind dabei auf maximal 1 Prozent pro Jahr gedeckelt – ein erheblicher Fortschritt gegenüber der Riester-Rente, bei der Kosten von zwei Prozent und mehr keine Seltenheit waren. Wer bei einem Wechsel von einem teuren Riester-Vertrag zu einem günstigen ETF-Depot beispielsweise von zwei Prozent auf 0,2 Prozent Kosten spart, kann bei einem Guthaben von 25.000 Euro über 20 Jahre Restlaufzeit rund 15.000 Euro an Gebühren einsparen.

Wann und wie kannst du das Geld abrufen?

Auszahlungsphase ab 65

Die Auszahlungsphase beginnt frühestens mit dem 65. Lebensjahr. Wenn du bereits vorher eine gesetzliche Rente beziehst, kann sie auch entsprechend früher starten. Spätestens vor dem 70. Geburtstag muss die Auszahlungsphase begonnen haben. Du hast dann die Wahl: Entweder lässt du dir das angesparte Kapital über einen Auszahlungsplan auszahlen, dabei wird das Guthaben schrittweise über einen bestimmten Zeitraum entnommen oder du wandelst es bei Rentenbeginn in eine lebenslange Leibrente um.

Was ist eine förderschädliche Entnahme?

Wer sein Geld vorzeitig aus dem Altersvorsorgedepot abzieht, bevor die Auszahlungsphase beginnt, muss mit Konsequenzen rechnen: In diesem Fall gilt die Entnahme als förderschädlich, und alle erhaltenen Zulagen sowie Steuervorteile müssen an den Fiskus zurückgezahlt werden. Deshalb ist das Altersvorsorgedepot als langfristiges Instrument gedacht, nicht als Notgroschen für kurzfristige Engpässe. Es gibt jedoch eine wichtige Ausnahme: Entnahmen für wohnwirtschaftliche Zwecke wie den Kauf einer selbstgenutzten Immobilie, Hausbau, energetische Sanierung oder altersgerechten Umbau gelten nicht als förderschädlich.

Was passiert mit deinem Riester-Vertrag?

Bestehende Riester-Verträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden, genießen Bestandsschutz. Du musst nichts unternehmen. Dein Vertrag läuft weiter, und alle bisherigen Förderungen bleiben erhalten. Ab 2027 können allerdings keine neuen Verträge mehr nach dem alten Riester-Modell abgeschlossen werden.

Wer freiwillig ins neue System wechseln möchte, hat dafür mehrere Möglichkeiten: Er kann das bestehende Guthaben direkt in ein Altersvorsorgedepot bei einem neuen Anbieter übertragen oder beim gleichen Anbieter in die neue Fördersystematik wechseln, sofern dieser ein entsprechendes Produkt anbietet. In beiden Fällen bleiben alle bisher erhaltenen Zulagen vollständig erhalten, es wird nichts zurückgefordert. Nach fünf Vertragsjahren ist der Wechsel kostenlos; vorher darf der alte Anbieter maximal 150 Euro verlangen.

Wichtig: Riester-Verträge niemals kündigen. Bei einer Kündigung müssen sämtliche erhaltenen Förderungen zurückgezahlt werden. Wer nicht wechseln möchte, legt den Vertrag stattdessen besser beitragsfrei still.

Die Frühstart-Rente: Vorsorge schon für Kinder

Parallel zum Altersvorsorgedepot plant die Bundesregierung die Einführung der Frühstart-Rente – eine staatlich finanzierte Altersvorsorge für Kinder. Für jedes Kind ab dem sechsten Lebensjahr zahlt der Staat monatlich 10 Euro in ein individuelles Altersvorsorgedepot ein. Die Förderung läuft bis zum 18. Geburtstag und ist vollständig unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Den Anfang machen 2026 rückwirkend die Kinder des Geburtsjahrgangs 2020 also die Kinder, die in diesem Jahr sechs Jahre alt werden. Jahr für Jahr kommt der nächste Jahrgang dazu. Das klingt nach einem kleinen Betrag, aber der Zinseszinseffekt entfaltet über Jahrzehnte eine enorme Kraft: Aus den insgesamt 1.440 Euro staatlicher Förderung über zwölf Ansparjahre können bei einer durchschnittlichen Rendite von sechs Prozent bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren rund 28.800 Euro werden – ohne einen einzigen Euro Eigenbeitrag der Eltern.

Was du jetzt schon tun kannst

Schnell-Überblick: Die wichtigsten Fakten

  • Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 – der Bundesrat hat das Gesetz am 8. Mai 2026 verabschiedet.
  • Die staatliche Förderung beträgt bis zu 540 Euro Grundzulage pro Jahr, plus bis zu 300 Euro Kinderzulage pro Kind.
  • Erstmals sind auch Selbstständige und Freiberufler förderberechtigt.
  • Wer unter 25 ist und einen Vertrag abschließt, erhält einmalig 200 Euro Berufseinsteiger-Bonus.
  • Investments sind in ETFs, Fonds und Anleihen möglich – keine Einzelaktien oder Krypto.
  • Das Standardprodukt hat einen gesetzlichen Kostendeckel von 1 Prozent Effektivkosten pro Jahr.
  • Auszahlung ab 65 Jahren, spätestens zu beginnen vor dem 70. Geburtstag.
  • Bestehende Riester-Verträge laufen weiter; ein freiwilliger Wechsel ist ab 2027 möglich.

Auch wenn das Altersvorsorgedepot erst 2027 startet, gibt es jetzt schon sinnvolle Schritte: Analysiere deine aktuelle Vorsorgesituation und berechne deine persönliche Rentenlücke. Überprüfe bestehende Riester-Verträge auf Kosten und Rendite. Informiere dich über ETFs und die Grundlagen der Kapitalanlage. Nutze die Zeit, um Anbieter zu vergleichen, denn Qualität und Kosten werden sich erheblich unterscheiden.

Fazit: Ein echter Neustart für die private Altersvorsorge

Das Altersvorsorgedepot ist weit mehr als eine kosmetische Überarbeitung der Riester-Rente. Es ist ein echter Systemwechsel – hin zu einer kapitalmarktorientierten, flexiblen und fairen Form der privaten Altersvorsorge. Die höheren Zulagen, die Öffnung für Selbstständige, der Verzicht auf Garantiezwänge und der gesetzliche Kostendeckel machen das neue Produkt für die große Mehrheit der Sparerinnen und Sparer deutlich attraktiver als alles, was es bisher gab.

Ja, das Depot bringt auch Risiken mit: Kapitalmärkte schwanken, und eine Garantie auf dein eingesetztes Kapital gibt es im renditeorientierten Modell nicht. Aber wer langfristig spart, wird von kurzfristigen Schwankungen kaum beeinträchtigt. Geschichte und Finanzmathematik sprechen eine klare Sprache: Wer breit gestreut und über Jahrzehnte investiert, hat sehr gute Chancen auf eine solide Altersvorsorge.

Der wichtigste Schritt ist der erste. Warte nicht auf den Starttermin 2027, um dich zu informieren. Deine Versorgungslücke existiert bereits heute, und Zeit ist der stärkste Verbündete beim Vermögensaufbau. Nutze die Finanzguru-App jetzt, um deine finanzielle Ausgangssituation zu analysieren, deine Rentenlücke zu verstehen und den Grundstein für deine private Altersvorsorge zu legen, damit du ab 2027 vom ersten Tag an mit dem Altersvorsorgedepot durchstarten kannst.

Die wichtigsten Fragen zusammengefasst

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