Altersvorsorgedepot für Selbstständige ab 2027
Als selbstständige Person bist du in vielen Dingen auf dich allein gestellt und bei der Altersvorsorge gilt das ganz besonders. Mit dem neuen Altersvorsorgedepot, das zum 1. Januar 2027 startet, wirst du erstmals grundsätzlich voll förderberechtigt: staatliche Zulagen, Steuervorteile und die Renditechancen von ETFs – kombiniert in einem flexiblen Depot.
- 1Was ist das Altersvorsorgedepot?
- 2Endlich förderberechtigt: Was sich für Selbstständige ändert
- 3So viel Geld gibt es vom Staat – die Förderung im Detail
- 4Altersvorsorgedepot oder Rürup-Rente? Was passt zu dir?
- 5Flexibel sparen trotz schwankender Einnahmen
- 6Standarddepot oder freies Depot? Welche Variante wählen?
- 7So bereitest du dich jetzt schon auf 2027 vor
- 8Die wichtigsten Punkte
- 9Deine Chance auf eine geförderte Altersvorsorge
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Steuer-, Anlage- oder Rechtsberatung dar. Das Standard-Altersvorsorgedepot kann bei vielen Anbietern (auch bei uns) online ohne persönliche Beratung abgeschlossen werden. Die Angaben beruhen auf dem geltenden Rechtsstand (Stand Juni 2026). Für eine auf deine persönliche Situation abgestimmte Einschätzung wende dich bei Bedarf an eine unabhängige Beratung.
Was ist das Altersvorsorgedepot?
Vereinfacht gesagt handelt es sich um ein staatlich gefördertes Wertpapierdepot, das langfristig die Riester-Rente im Neugeschäft ablöst. Der Bundestag hat das zugrunde liegende Altersvorsorgereformgesetz am 27. März 2026 beschlossen, der Bundesrat stimmte am 8. Mai 2026 zu. Ab dem 1. Januar 2027 dürfen Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und auch Neobroker die neuen Depots anbieten.
Der Riester-Nachfolger mit ETF-Power
Der größte Unterschied zur alten Welt: Du kannst dein Geld in Fonds und ETFs anlegen. Damit bietet es im Vergleich zu klassischen Garantieprodukten höhere Renditechancen durch Kapitalmarktanlagen wie ETFs. Zwar haben Aktienmärkte historisch betrachtet langfristig positive Renditen erzielt, jedoch gibt es keine Garantie für zukünftige Entwicklungen und Kursschwankungen können auch über längere Perioden auftreten. Während der gesamten Ansparphase bleiben deine Kursgewinne und Erträge steuerfrei. Besteuert wird erst später, wenn du im Alter Auszahlungen erhältst und dann meist zu einem niedrigeren Steuersatz als während deines Erwerbslebens. Dieses Prinzip nennt sich nachgelagerte Besteuerung.
Warum keine Beitragsgarantie ein Vorteil sein kann
Beim klassischen Riester-Vertrag musste der Anbieter dir garantieren, dass am Ende mindestens alle eingezahlten Beiträge erhalten bleiben. Klingt sicher, kostet aber Rendite: Um die Garantie zu erfüllen, mussten Anbieter konservativ anlegen – oft in niedrig verzinste Anleihen. Das neue Altersvorsorgedepot verzichtet bewusst auf diese verpflichtende Beitragsgarantie. Genau hier liegt eine Erkenntnis, die viele übersehen: Wer noch zwanzig, dreißig oder mehr Jahre bis zur Rente hat, profitiert langfristig stärker vom Aktienmarkt als von einer Garantie, die Rendite frisst. Kursschwankungen gleichen sich über lange Zeiträume in der Regel aus. Wer mehr Sicherheit möchte, kann weiterhin ein Garantieprodukt mit 80 oder 100 Prozent Beitragserhalt wählen – die Wahl liegt bei dir.
Endlich förderberechtigt: Was sich für Selbstständige ändert
Jahrelang waren Selbstständige bei der geförderten Altersvorsorge die großen Verlierer. Riester knüpfte die Förderung an eine Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rente und genau die haben die meisten Selbstständigen nicht. Mit der Reform fällt diese Hürde weg. Der förderberechtigte Personenkreis wird erstmals deutlich erweitert.
Wer genau profitiert? Freiberufler, Gewerbetreibende und berufsständisch Versicherte
Künftig sind selbstständig Erwerbstätige grundsätzlich unmittelbar förderberechtigt. Das gilt für Gewerbetreibende ebenso wie für Freiberuflerinnen und Freiberufler – also etwa für Designer:innen, Handwerker:innen, Berater:innen oder Texter:innen. Auch eine Gruppe, die bisher komplett durchs Raster fiel, wird jetzt einbezogen: Pflichtmitglieder einer berufsständischen Versorgungseinrichtung. Dazu gehören zum Beispiel Ärzt:innen, Anwälte, Architekt:innen oder Apotheker:innen, die statt in die gesetzliche Rente in ihr Versorgungswerk einzahlen. Selbst wenn sie angestellt sind, waren sie von der Riester-Förderung ausgeschlossen. Das Altersvorsorgedepot für Selbstständige und berufsständisch Versicherte schließt diese Lücke schließt diese Lücke und erweitert die Förderung erstmals grundsätzlich auf diese Gruppen.
Die eine Voraussetzung, die du kennen musst
So gut die Nachricht ist – eine Bedingung solltest du im Hinterkopf behalten: Förderberechtigt sind selbstständig Erwerbstätige, die ihre Einkünfte versteuern und eine Steuererklärung abgegeben haben. Das ist für die allermeisten Selbstständigen ohnehin Pflicht, aber es ist der formale Schlüssel zur Förderung. Anders gesagt: Wer seine Einkünfte sauber dokumentiert und beim Finanzamt meldet, kann die volle staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Ordentliche Buchführung und eine fristgerechte Steuererklärung sind Voraussetzung für die Förderung. Genau hier kann eine App wie Finanzguru, die deine Finanzen automatisch im Blick behält, dir den entscheidenden Vorsprung verschaffen.
So viel Geld gibt es vom Staat – die Förderung im Detail
Jetzt wird es konkret. Die Förderung beim Altersvorsorgedepot ist nicht nur höher als bei Riester, sondern auch viel einfacher zu verstehen. Sie richtet sich direkt nach dem, was du einzahlst – ohne komplizierte Einkommensberechnungen.
Deine voraussichtliche Rente mit dem Altersvorsorgedepot
Berechne deine monatliche Rente und staatliche Förderung und stell dir vor, das alles läuft später direkt in Finanzguru.
834 € / Monat
voraussichtliche Nettorente
ab Alter 67 · Auszahlung bis 85 · 32 Jahre Ansparzeit
+168 € / +25%
834 € / mtl.
Hinweis: Diese Berechnung basiert auf dem Altersvorsorgereformgesetz (Drucksache 21/4088) in der Fassung der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses (Drucksache 21/4996), beschlossen am 26. März 2026, gültig ab 2027. Kursgewinne und Erträge im Altersvorsorgedepot sind während der Ansparphase steuerfrei (nachgelagerte Besteuerung). Bei vorzeitiger Entnahme vor Rentenbeginn sind gewährte Zulagen und Steuervorteile zurückzuzahlen (§ 93 EStG). Ausgenommen ist die Verwendung für selbstgenutztes Wohneigentum (§ 92a EStG). Der Berufseinsteiger-Bonus von 200 € wird einmalig gewährt. Die angegebenen Steuervorteile sind Schätzungen. Die Rentenprognose unterstellt 6 % p.a. Rendite, eine Auszahlung von Alter 67 bis 85 und vereinfachte Steuermodelle (nachgelagerte Besteuerung beim AVD, Abgeltungsteuer beim Vergleichsdepot). Inflation wird nicht berücksichtigt.
Steuervorteil über den Sonderausgabenabzug
Die Zulagen sind aber nur die halbe Miete. Zusätzlich kannst du deine Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt prüft automatisch, ob dir über die Zulage hinaus ein weiterer Steuervorteil zusteht. Künftig sind bis zu 1.800 Euro Eigenbeitrag plus Zulagenanspruch absetzbar – ohne mittelbar berechtigten Ehepartner und ohne Kinderzulage zum Beispiel rund 2.340 Euro. Insgesamt darfst du bis zu 6.840 Euro pro Jahr in dein Depot einzahlen, gefördert werden davon die ersten 1.800 Euro. Für gut verdienende Selbstständige bedeutet das: Du baust steuerbegünstigt Vermögen auf und senkst gleichzeitig deine aktuelle Steuerlast.
Altersvorsorgedepot oder Rürup-Rente? Was passt zu dir?
Bisher war die Rürup-Rente (offiziell Basisrente) das wichtigste geförderte Vorsorgeinstrument für Selbstständige. Mit dem Altersvorsorgedepot bekommst du jetzt eine echte Alternative. Beide haben ihre Berechtigung – aber sie funktionieren grundverschieden.
Die zwei Schichten verstehen
Die Rürup-Rente gehört zur sogenannten ersten Schicht der Altersvorsorge, der Basisversorgung. Sie ähnelt der gesetzlichen Rente: Du bekommst später eine lebenslange monatliche Rente, aber das Kapital ist gebunden. Du kannst es nicht vererben, nicht beleihen und dir nicht auf einen Schlag auszahlen lassen. Ein Wechsel von einem bestehenden Rürup-Vertrag in ein Altersvorsorgedepot ist gesetzlich nicht vorgesehen. Das Altersvorsorgedepot dagegen gehört zur dritten Schicht, der privaten Altersvorsorge. Hier hast du mehr Freiheit: flexible Auszahlungsformen, die Möglichkeit der Vererbung und sogar die Option, Kapital für eine selbstgenutzte Immobilie zu entnehmen. Genau diese Flexibilität macht das Altersvorsorgedepot für viele Selbstständige interessant, die sich nicht komplett festlegen möchten.
Warum eine Kombination oft sinnvoll ist
Du musst dich gar nicht entscheiden. Für sehr gut verdienende Selbstständige kann die Rürup-Rente steuerlich attraktiv bleiben, weil sich hohe Beiträge stark absetzen lassen. Wer aber Wert auf Flexibilität, kleinere planbare Zulagen und Zugriff im Notfall legt, fährt mit dem Altersvorsorgedepot besser. Eine durchdachte Strategie kombiniert beides: Rürup als steuerlich geförderten Sockel, das Altersvorsorgedepot als flexiblen, renditestarken Aufbau mit Zulagen. So sicherst du dir die Vorteile beider Welten, statt dich auf ein einziges Produkt zu verlassen. Welche Aufteilung in deinem Fall sinnvoll ist, hängt von deinem Einkommen, deinem Alter und deinen Zielen ab und sollte im Zweifel mit einer unabhängigen Beratung geklärt werden.
Flexibel sparen trotz schwankender Einnahmen
Eine der größten Hürden bei der Altersvorsorge für Selbstständige ist das unregelmäßige Einkommen. In einem guten Monat ist viel Luft, im nächsten zwingt eine ausbleibende Zahlung zum Sparen. Klassische Vorsorgeverträge mit festen Beiträgen passen schlecht zu dieser Realität und genau das hat viele bislang abgeschreckt. Studien zeichnen ein gemischtes Bild: Eine Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt zwar, dass die große Mehrheit der Selbstständigen aktiv vorsorgt, oft sogar breit gestreut. Gleichzeitig stuft laut einer Postbank-Analyse rund ein Viertel die eigene private Altersvorsorge als nicht ausreichend ein. Besonders Selbstständige mit geringem oder schwankendem Einkommen tragen ein erhöhtes Risiko einer Versorgungslücke.
Das Altersvorsorgedepot ist auf diese Lebensrealität zugeschnitten. Du kannst Beiträge anpassen, pausieren und später wieder erhöhen, ohne deine Förderberechtigung dauerhaft zu verlieren. In einem schwachen Monat zahlst du weniger ein, in einem starken legst du nach. Da die Zulage proportional zu deinem Beitrag berechnet wird, bleibt das System auch bei unregelmäßigen Zahlungen transparent: Mehr Beitrag bedeutet mehr Förderung, weniger Beitrag bedeutet weniger, aber nie eine Strafe. Diese Atmungsfähigkeit ist ein unterschätzter Vorteil. Sie macht aus der Altersvorsorge kein starres Korsett, sondern ein Instrument, das mit deinem Geschäft mitwächst. Wer seine Einnahmen und Ausgaben automatisch im Blick hat, kann in guten Phasen gezielt mehr einzahlen und so über die Jahre ein solides Polster gegen Altersarmut aufbauen.
Standarddepot oder freies Depot? Welche Variante wählen?
Innerhalb des Altersvorsorgedepots hast du grundsätzlich zwei Wege. Beide werden staatlich gefördert, unterscheiden sich aber im Aufwand und in der Kontrolle, die du behältst.
Das Standarddepot mit Kostendeckel
Für alle, die sich nicht selbst um die Geldanlage kümmern wollen, gibt es das Standarddepot. Es ist ein besonders einfach gestaltetes Altersvorsorgedepot mit Standardeinstellungen, das du ohne Vorerfahrung und sogar ohne Beratung online abschließen kannst. Bespart werden zwei vom Anbieter festgelegte Fonds – einer chancenorientierter, einer vorsichtiger. In den Jahren vor Rentenbeginn schichtet das Standarddepot automatisch in die sichere Variante um, damit dich kurz vor der Auszahlung keine Kursstürze überraschen. Besonders wichtig: Die Effektivkosten sind gesetzlich auf maximal 1,0 Prozent gedeckelt. Das schützt dich vor teuren Produkten, die deine Rendite auffressen. Für viele Selbstständige, die wenig Zeit haben, ist dieses Standarddepot ein unkomplizierter Einstieg.
Mehr Freiheit im individuellen Altersvorsorgedepot
Wer sich mit ETFs auskennt oder bereit ist, sich einzuarbeiten, kann ein freieres Altersvorsorgedepot wählen. Hier bestimmst du innerhalb der gesetzlich zulässigen Anlagen selbst, wie dein Geld investiert wird – etwa in breit gestreute Welt-ETFs. Die Renditechancen sind potenziell höher, aber du trägst auch die Verantwortung für deine Anlageentscheidungen. Ein ETF-Sparplan im Altersvorsorgedepot verbindet so die Förderung des Staates mit der Kosteneffizienz und Transparenz, die ETF-Anlegerinnen und -Anleger schätzen. Welche Variante besser passt, ist keine Frage von richtig oder falsch, sondern von Zeit, Wissen und persönlicher Vorliebe.
So bereitest du dich jetzt schon auf 2027 vor
Auch wenn das Altersvorsorgedepot erst am 1. Januar 2027 startet, lohnt es sich, jetzt die Weichen zu stellen. Konkrete Verträge können Anbieter erst ab diesem Datum abschließen – früher geht es nicht. Diese Wartezeit ist aber kein Grund, untätig zu bleiben. Verschaffe dir zunächst einen Überblick über deine vorhandene Vorsorge und deine mögliche Rentenlücke. Wenn du bereits einen Riester-Vertrag hast, kündige ihn nicht vorschnell: Bestehende Verträge genießen Bestandsschutz und können weitergeführt werden, neue Riester-Verträge sind ab 2027 dagegen nicht mehr abschließbar. Prüfe in Ruhe, ob sich später ein Wechsel in das Altersvorsorgedepot lohnt, sobald konkrete Angebote vergleichbar sind. Räume außerdem deine Buchhaltung auf, damit deine Steuererklärung sauber läuft – sie ist die Eintrittskarte zur Förderung. Und überlege dir schon jetzt, welchen Betrag du monatlich realistisch einzahlen kannst und willst. Je früher du startest, desto stärker arbeitet der Zinseszinseffekt für dich.
Die wichtigsten Punkte
- Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 und löst die Riester-Rente im Neugeschäft ab.
- Erstmals sind auch Selbstständige, Freiberufler und berufsständisch Versicherte grundsätzlich voll förderberechtigt – Voraussetzung ist eine abgegebene Steuererklärung.
- Die Grundzulage beträgt bis zu 540 Euro pro Jahr, dazu kommen bis zu 300 Euro Kinderzulage je Kind und 200 Euro Berufseinsteigerbonus für unter 25-Jährige.
- Angelegt wird in Fonds und ETFs mit bis zu 100 Prozent Aktienquote, ohne verpflichtende Beitragsgarantie – das bringt langfristig mehr Renditechancen.
- Das Standarddepot ist gesetzlich auf maximal 1,0 Prozent Effektivkosten gedeckelt und ideal für Einsteiger.
- Anders als die Rürup-Rente ist das Altersvorsorgedepot flexibel: Beiträge lassen sich anpassen oder pausieren, Kapital ist vererbbar.
- In der Ansparphase bleibt alles steuerfrei, besteuert wird erst die Auszahlung im Alter.
Deine Chance auf eine geförderte Altersvorsorge
Für Selbstständige ist das Altersvorsorgedepot mehr als nur ein weiteres Finanzprodukt. Es ist die erste echte Einladung des Staates, bei der geförderten Altersvorsorge mitzumachen. Jahrelang warst du auf dich allein gestellt, musstest dich zwischen teuren Versicherungen und der unflexiblen Rürup-Rente entscheiden. Ab 2027 bekommst du Zulagen, Steuervorteile und die Renditekraft von ETFs in einem Depot, das sich deinem schwankenden Einkommen anpasst. Die Kombination aus bis zu 540 Euro Grundzulage, niedrigen Kosten im Standarddepot und der Freiheit, selbst zu entscheiden, macht das Altersvorsorgedepot zu einem starken Baustein gegen die Versorgungslücke im Alter.
Wichtig ist, dass du die Zeit bis zum Start nutzt: Behalte deine Finanzen im Blick, halte deine Steuererklärung sauber und überlege dir, wie viel du sparen kannst. Denn die beste Förderung nützt nichts, wenn du sie nicht abrufst. Du musst kein Finanzprofi sein, um den richtigen Schritt zu tun – du brauchst nur einen klaren Überblick und den Willen, anzufangen. Mach dich jetzt schlau, plane deinen Einstieg und sichere dir ab 2027 deinen Anteil an der staatlichen Förderung. Deine Rente von morgen entscheidet sich in den Schritten, die du heute gehst. Die genauen Förderbedingungen sind im Reformgesetz und in den offiziellen Informationen des Bundesfinanzministeriums geregelt
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